Letztendlich sind wir dem Universum egal

David Levithan, 394 Seiten, ab 12 Jahren, Teil 1 von 2

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß A vorher, in welchen Körper A wohl am nächsten Tag schlüpfen wird. A ist von dieser Existenz zwar nicht wahnsinnig begeistert, aber er hat sich an dieses Leben gewöhnt und zu seinem eigenen Schutz hat A Regeln aufgestellt: Lass dich nie zu sehr auf ein Leben ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren. Jedoch wird es kompliziert, als A sich unsterblich in Rhiannon verliebt. Plötzlich lässt A alle Regeln aus dem Spiel und verändert den Lauf des Lebens teilweise sogar ziemlich schwerwiegend, nur um bei ihr zu sein und jede  Sekunde mit Rhiannon zu verbringen. Aber kann Rhiannon jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag in einem anderen Körper aufzuwachen? 

Ein spannendes und auch lustiges Buch. Es ist eine interessante Liebesgeschichte, die vermitteln soll, dass es doch eigentlich egal sein kann, wie man aussieht oder welchem Geschlecht man angehört, solange man die Persönlichkeit lieben kann. Doch ist es wirklich so einfach? Ich denke nicht. A möchte Rhiannon unbedingt vermitteln, dass er ein und dieselbe Person ist, auch wenn das nicht auf As Körper zu trifft. Während des Lesens kommt es einem oft so vor, als wäre A, trotz As geschlechtlosen Persönlichkeit, männlich. Und seine Persönlichkeit ist es, die immer gleich bleibt, immer mit ihm von Körper zu Körper wandert. Auf jeden Fall eine empfehlenswerte und komplizierte Geschichte.  

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